Glossar & WIKI

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  • Variable Kosten

    Teil der Gesamtkosten in der betriebswirtschaftlichen Kostenrechnung, welcher sich bei einer Änderung der betrachteten Bezugsgröße ebenfalls ändert. Neben der Beschäftigung können auch andere Bezugsgrößen für die Veränderbarkeit der variablen Kosten ursächlich sein.

  • VDMA

    Abk. Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau; einer der bedeutendsten Verbandsdienstleister, der das größte Branchennetzwerk der Investitionsgüterindustrie in Europa bietet. Die Einheitsblätter des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. stellen Normen des Maschinenbaus dar und geben Hinweise für die korrekte Wartung und Instandhaltung technischer Anlagen. In ihrer Wirkung sind sie DIN-Normen gleichzusetzen.

  • VDMA 24196

    Mit der VDMA 24196 "Gebäudemanagement - Begriffe und Leistungen" hat die Arbeitsgemeinschaft Instandhaltung Gebäudetechnik (AIG) im VDMA 1996 eine Richtlinie zum Gebäudemanagement herausgegeben. Das Ziel, die bis dahin mit unterschiedlichen Inhalten verwendeten Begriffe zu vereinheitlichen und die dazugehörenden Leistungen zu beschreiben, wurde erreicht. VDMA 24196 hat sich am Markt erfolgreich durchgesetzt und ist ein anerkannter Standard in der Branche.

    Im August 2000 ist DIN 32736 unter gleichem Namen erschienen. Basis der neuen DIN-Norm ist die bekannte VDMA 24196, welche sich in ihren wesentlichen Teilen wiederfindet. Das Gebäudemanagement gliedert sich weiterhin in die drei Leistungsbereiche Technisches Gebäudemanagement (TGM), Infrastrukturelles Gebäudemanagement (IGM) und Kaufmännisches Gebäudemanagement (KGM). Da in allen drei Leistungsbereichen flächenbezogene Leistungen enthalten sein können, wurde das "Flächenmanagement (FLM)" ergänzend berücksichtigt. Mit der Herausgabe der DIN 32736 wird die VDMA 24196 zurückgezogen.

  • Vektorisierung

    Umwandlung eines pixelorientierten Bildes in eine Grafik, die aus Verbindungslinien, Kurven und Flächen zwischen unzähligen Ankerpunkten (Vektoren) besteht. Man kann Bitmap-Dateien (Bilder) manuell vektorisieren, in dem man an den Konturen des Bildes von Hand einen Pfad erzeugt oder aber spezielle Software verwendet. Vektorgrafiken benötigen weniger Speicherplatz, können verlustfrei skaliert und gut weiterverarbeitet werden.

  • Vermögenserwerb

    Übereignung eines Vermögensgegenstands durch Kauf, Tausch, Erbschaft oder Schenkung

  • Vermögenshaushalt

    Teil des kommunalen oder staatlichen Haushaltsplanes, der alle vermögenswirksamen Einnahmen oder Ausgaben der Gemeinde enthält, also alle Finanzvorfälle, die sich vermögenserhöhend oder vermögensmindernd auswirken und deshalb nicht dem Verwaltungshaushalt zuzuordnen sind (§ 1 Abs. 1 GemHVO)

  • Verwaltungshaushalt

    Teil des kommunalen oder staatlichen Haushaltsplanes, der alle Einnahmen und Ausgaben enthält, die nicht dem Vermögenshaushalt zuzuordnen sind.; Einnahmen und Ausgaben, die das Vermögen nicht erhöhen oder vermindern. Dazu gehören die jährlich wiederkehrenden Einnahmen (Steuern, nicht der Finanzierung von Investitionen dienende Zuweisungen anderer öffentlicher Stellen, Gebühren) und die fortdauernden Ausgaben (Personal- und Sachkosten, Energiekosten, Versicherungsbeiträge, Umlagen, Kreditzinsen aus Vermögens- und Verwaltungshaushalt); kann auch als Kern- oder Pflichthaushalt bezeichnet werden und umfasst nach der Gemeindehaushaltsverordnung (§1 Abs. 2 GemHVO)

  • Vertrags- und Dokumentenmanagement

    Verwaltung aller Verträge und Dokumente; Aufruf aus der Gebäudeebene heraus möglich, Übersicht über Laufzeiten, Fristen und Zahlungsweisen, Aufbewahrungs- und Revisionspflichten, Überwachungs- und Mahnfunktion